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Panoramabild von Saarburg
Inhalt

Erneuter Anlauf gegen die „Cash-GmbH“

Cash-GmbH

Mit der Cash-GmbH, einer nur zur schenkungsteuerfreien Übertragung von Bargeld gegründeten Gesellschaft, lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen Bargelder in Millionenhöhe auf die Kinder oder andere Personen übertragen, ohne einen Cent Schenkungsteuern zahlen zu müssen. Der Trick liegt darin, dass Barvermögen nicht zum sogenannten Verwaltungsvermögen zählt und daher die Verschonungsregelungen des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes für Betriebsvermögen voll in Anspruch genommen werden können. Die Verschonungsregeln sehen eine Steuerbefreiung bis zu 100 % vor.

Der zweite Anlauf

Gesetzliche Gegenmaßnahmen gegen die Cash-GmbH waren bereits Gegenstand der Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses zum Jahressteuergesetz 2013. Dieses scheiterte bekanntlich. Auch das kürzlich vom Bundestag beschlossene Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz enthielt keine Regelungen, weshalb dieses ebenfalls in den Vermittlungsausschuss muss. Nun soll das Steuerschlupfloch mit dem „Gesetz zur Verkürzung der Aufbewahrungsfristen sowie zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ endgültig geschlossen werden.

Durchschnitts-Finanzvermögen

Zur Abwehr des Steuersparmodells sollen nach dem Gesetzesentwurf die Finanzämter künftig definieren, wie hoch in einem Betrieb der Normalbestand an Barvermögen im Durchschnitt der letzten fünf Wirtschaftsjahre war. Bargeldbeträge über dem so definierten Normalbestand, die dem Betrieb neu zugeführt wurden, sollen künftig der Erbschaft-/Schenkungsteuer unterliegen.

Weitere Steueränderungen

Im Gesetzesentwurf enthalten sind u.a. geplante Verkürzungen der Aufbewahrungsfristen (Verkürzung der bisher 10-jährigen Aufbewahrungsfrist auf 8 Jahre bzw. ab 2015 auf 7 Jahre). Außerdem sollen die auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Freibeträge künftig für zwei Jahre gelten.

Stand: 13. April 2013

Bild: evgenyatamanenko - Fotolia.com

Über Roth und Munch

Als Steuerberater mit Kanzleien in Konz und Saarburg bieten wir unsere Dienstleistungen auch im Raum Trier an. Zusätzlich haben wir uns auf die Grenzüberschreitende Steuerberatung (Steuerberater für Luxemburg) spezialisiert. Sie haben Fragen zu einem bestimmten Thema? Vereinbaren sie einen unverbindlichen Termin!

Wir BERATEN Sie auch in Krisenzeiten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mandanten,

in Deutschland ist mittlerweile in allen Bundesländern das Coronavirus nachgewiesen. Wir befinden uns in der Nachbarschaft zu Frankreich und Luxemburg, in denen ebenfalls ein verstärkter Ausbruch der Pandemie zu verzeichnen ist. Die Regierungen verschärfen zurzeit täglich die Maßnahmen.

Auch wir haben uns über das weitere Vorgehen Gedanken gemacht, um den laufenden Geschäftsbetrieb sowie die Beratung und Betreuung von Ihnen zu gewährleisten.

Zum eigenen Schutz:
Im Eingangsbereich unserer Kanzleien weisen wir darauf hin, dass wir Sie statt Händeschütteln mit einem Lächeln begrüßen und auch wieder verabschieden. Ebenfalls halten wir entsprechende Hygienevorrichtungen vor.
Die Bearbeitung der reinen Einkommensteuererklärungen könnte etwas zurückgestellt oder nach hinten verschoben werden.
Unterlagen für die Erstellung Ihrer Steuererklärungen und Buchhaltungen sollten ab sofort weitestgehend auf dem Postweg oder per Mail eingereicht werden. So können wir auch einen Schritt dazu beitragen, die weitere Ausbreitung zu verlangsamen.

Wir sind froh, dass wir vor etwa zwei Jahren verstärkt auf die digitale Bearbeitung der Buchhaltung sowie der Steuerakten gesetzt haben. Die Mandanten, die diesem Weg gefolgt sind, sind begeistert von der Papier- und Akteneinsparung und stellen uns die Belege digital zur Verfügung. Die Bereitstellung der Belege läuft unproblematisch, Sie führt zudem zu einer sicheren und effektiveren Bearbeitung mit vielen Vorteilen.

Genau zum jetzigen Zeitpunkt ist das die richtige Lösung

Was auf uns und wohl auch viele Unternehmen zukommen wird, dürften Umsatzeinbrüche sein. Hier hat die Bundesregierung gestern beschlossen, dass Kredite, Liquiditätshilfen, Steuerstundungen und auch mögliche Fristverlängerungen gewährt werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Wirtschaft durch diese Maßnahmen gestärkt wird, denn die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und die Sicherung der Arbeitsplätze hat höchste Priorität.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und Sie auch hier unterstützen. Sollten Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an, es muss das gemeinsame Ziel sein:

Gesundheit und Wohlergehen Ihres Unternehmens und aller Mitarbeiter

Hier noch ein paar allgemeine Informationen.

allgemeine Fragen zu COVID-19:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

Kurzarbeitergeld:
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall
Agentur für Arbeit Tel: 0800 4 5555 20

ISB:
https://isb.rlp.de/home/detailansicht/unterstuetzung-von-kmu-auch-in-krisenzeiten.html
https://isb.rlp.de/fileadmin/user_upload/ISB_steuerliche_Massnahmen_wegen_des_Corona-Virus.pdf

BMWI:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/B/bmwi-3-stufen-plan-ueberblick.pdf?__blob=publicationFile&v=6

IHK:
https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus#section19342

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